Teilnahmemotivation: Gestaltungsmacht

Einfluss auf Produktenwicklungen zu nehmen als Hauptmotiv von Probanden

Wir bei probandi laden Menschen ein an bezahlten Umfragen für unterschiedliche Produkte bekannter Unternehmen teilzunehmen. Dafür bekommen wir einen Einblick in deren Kaufroutinen und helfen so dem Kunden sein Produkt zu verbessern. Doch was bewegt einen Menschen sich als Proband zu registrieren und an einer Umfrage teilzunehmen?

Es scheint an der Zeit sich dem Profil des Probanden anzunähern und mit einem Vorurteil hinsichtlcih seiner Teilnahmemotivation aufzuräumen.

Wie mehrere Studien belegen ist der Proband, nicht derjenige dem es ausschließlich darum geht sich ein paar Scheine dazuzuverdienen. Nein, Proband wird vor allem wer einen persönlichen Beitrag zum Fortschritt eines Produkts oder eines Services leisten möchte oder ganz allgemein gesprochen eine stark ausgeprägte Neugier auf neue Produktkonzepte hat.

Der Proband also als Weltverbesserer - ganz ohne "egoistische" Motive?

Ganz so selbstlos motiviert ist er dann auch nicht. Eine materielle Motivation der Probanden ist durchaus auch vorhanden, aber nicht dominierend. Im Allgemeinen wird die Incentivierung als faire Gegenleistung für die aufgewendete Zeit erachtet, dennoch hat die Höhe des Incentives weder einen wesentlichen Einfluss auf die verschiedenen Motivationsdimensionen noch auf die Responserate.

Wir leben in einer Zeit, in der Firmen die ständige Erreichbarkeit ihrer Zielgruppe ausnutzen, um über soziale Netzwerke und mit E-Mails gratis Feedback und Ideen einzuholen. Aber wer hat Lust und Zeit Unternehmen gratis noch mehr Informationen zu geben, als sie ohnehin schon besitzen? Dann doch lieber bezahltes Feedback geben.

Wir halten fest: Proband wird wer dabei helfen will ein Produkt zu verbessern und bereit ist für bezahltes Feedback Zeit aufzuwenden; eine seiner wertvollsten Ressourcen.